Look at me Bernd

Eine neue Reihe aus meiner Look at me Portraitreihe:

Mehr infos zu Look at me gibt es in dem vorherigen Blogbeitrag! Aber ganz kurz ich möchte Menschen wieder Ihre Stimme geben und ihnen Zeit und Raum geben Ihre Geschichte zu erzählen. Denn wir sollten wieder mehr zu langen, tiefgründigen Gesprächen gehen und weg von Smalltalk und Schnelllebigkeit.


Ich heiße Bernd Schmidt und bin jetzt seit 36 Jahren selbstständig. Ich sage immer ich habe eine Reparaturpraxis für Finanzen, wenn mich jemand fragt was ich mache. Wie kommt das eigentlich? Ich habe ganz normal einen Realschulabschluss gemacht, habe von den Eltern etwas gesteuert einen Handwerksberuf gelernt und einen Gesellenbrief als Elektroinstallateur. Es gibt ja immer so Schlüsselmomente im Leben und einer davon war, dass mein Vater einen Allianzvertreter nachhause eingeladen hat, als ich 19 war und als er ging hatte ich einen Rentenversicherungsvertrag mit 41 Jahren Laufzeit. Was schon sehr lange erschien und das hat mich getriggert, etwas verkauft zu bekommen, was ich nicht kenne und verstehe. Ich bin ein begabter Analytiker, was ich damals nicht so gesehen habe, aber dann mit der Zeit und habe die Situation analysiert und gesagt: Okay ich sollte mich mit dem Thema mal beschäftigen. Damals habe ich dann ein Fernstudium in Anlage- und Vermögensberatung angefangen und das fiel mir erstmal sehr schwer, aber das habe ich mir dann alles erarbeitet. Ich habe auch schon immer Leute so lange ausgefragt und Dinge hinterfragt, bis ich sie wirklich verstanden hatte. Und dann hatte ich das Glück mit 24 einen Jungunternehmerverband (Wirtschaftsjunioren)kennenzulernen und habe mich Branchenübergreifend umgeschaut. Dadurch kam ich dann in den Bereich Existenzgründung und-sicherung, denn eine Existenz ist schnell gegründet, aber die Beständigkeit ist die Herausforderung, 80% der Firmen gehen in den ersten 5 Jahren Pleite. Daher ist Existenzsicherung durchaus ein Thema.

Auch die Frage wie man eigentlich wachsen will und sollte und das hat mich so interessiert, dass ich mich immer mehr und tiefgründiger damit beschäftigt habe und mit 27 in den Landesvorstand der WJ Hessen gekommen bin und mit 30 in den Bundesvorstand (WJD). Und die Zeit und die Arbeit dort haben mich sehr geprägt und ich habe einen guten Einblick in die Herausforderungen und Probleme des Mittelstandes bekommen. Parallel dazu war die berufliche Weiterbildung mit Qualifikationen immer im Fokus und bin seit der Einführung 1998 in Deutschland Certified Financial Planner (CFP®️). Um das ins Verhältnis zu stellen, es gibt 120.000 Einfirmenvertreter, 40.000 Versicherungsmakler, 37.000 Finanzanlagenvermittler, aber nur 1500 Certified Financial Planner in Deutschland. Das spannende dabei ist, dass es die höchste Qualifikation ist, die man alle zwei Jahre Re zertifizieren muss, was absolut Sinn macht, da sich ständig so viel im Finanzsystem ändert. Und diese Ausbildung über 30 Jahre und Mitglied der Wirtschaftsjunioren, in den Gremien der IHK und mehr, haben mich viel gelehrt und geprägt. Und das ganze Business verbinde ich dann auch gerne mit dem Privaten, bzw. Mit dem Sport und spiele gerne Golf. Dort treffe ich mich dann auch mit Businesspartnern und lerne viele neue Leute kennen. Golf ist ja oft als elitär und Sport für Ältere abgeschrieben, dabei ist es eigentlich so wunderschön: Man kann viel durch die Natur laufen und sich lange mit Menschen unterhalten und auch viele, interessante Leute kennenlernen. Da mache ich dann auch schon teilweise Businesscoachings während der Golfspiele, weil es sich da viel besser reden und denken lässt beim Laufen in der Natur, als im Büro. Ab und zu gibt es dann auch noch Golftipps, aber auch nicht einfach direkt, sondern frage nach ob es okay ist, wenn ich Ihnen Tipps gebe. Ich liebe es Tipps zu geben und das macht mir sehr viel Spaß, ich meine wir haben in Deutschland überall Wissensriesen, aber Umsetzungszwerge und den Leuten bei der Umsetzung zu helfen ist mein Ding. So habe ich mir in Jahren einen Expertenstatus erarbeitet, laut der Zeitschrift Euro gehöre ich zu den Top 50 in Deutschland. Und habe auch für ein Finanzmagazin über zwei Jahre Kolumnen geschrieben und mein Wissen weitergeben, klar da gab es auch sogenannte Hater, aber dazu muss man stehen und zu sich stehen und sich nicht wegducken. Ich bin nicht mainstreammäßig unterwegs, das muss ich sagen. Ich habe in vielen Sachen meine eigene Meinung, aber das hat meinen Kunden auch schon sehr geholfen, dass ich in vielen Sachen, das Gegenteil von dem mache, wie es erzählt wird. Vor Jahren habe ich dann noch angefangen mich mit Onlinemarketing zu beschäftigen und gerade im Lock down haben wir gemerkt, dass man sein Business auch Online machen können muss. Und ich bin froh mich schon 2016 mit diesen Themen immer wieder beschäftigt zu haben.

Das Online-Marketing ist ein weites Feld und man kann es nicht übers Wochenende lernen, aber es lohnt sich und auch da muss man sich die richtigen Leute raussuchen, wie bei allen Bereichen im Leben. So bin ich CDO (Chief Digital Officer)geworden, um alle Prozesse zu verstehen und war bei Klicktipp und bin Unternehmensberater für Marketingautomatisierung. Und wenn man dann mit den richtigen Leuten spricht und Online-Marketing versteht, kann man als Solo-Selbständiger online so sichtbar werden, wie eine große Firma. Und der Spruch: Baue niemals auf eigenem Grund macht gerade beim Online-Marketing Sinn, deshalb sollte man sich zum Beispiel eine eigene email Liste aufbauen. Und dann kam im Laufe der Zeit noch der dritte Baustein dazu und ich habe noch eine Ausbildung zum Meditations- und Transformationscoach gemacht. Weil außer Zahlen, Daten, Fakten gibt es ja auch noch weiche Faktoren die stimmen müssen, wie sich immer mehr zeigt. Und das macht total Spaß den Leuten zu helfen Blockaden zu lösen, Familien mal aufzuräumen und Ihre Störungen zu klären. Also könnte man auch sagen, ich helfe Unternehmern einen Überblick in die privaten und geschäftlichen Finanzen zu bringen, dass Sie keine Angst mehr haben den Überblick zu verlieren und das macht Spaß! Und mit den Ausbildungen die ich habe und meiner Wissbegier sieht man dann auch die gewünschten Ergebnisse. Privat spiele ich, wie man schon rausgehört hat gerne Golf und lese sehr gerne. Ich habe zwei Töchter und mit der großen gehe ich auch dann jetzt ab und zu Golf spielen. Und durch meine Ehrenämter, meine Hobbys und meinen Job habe ich auch das Glück alles verknüpfen zu können. Und das wichtige dabei ist es, dass ich Ich bleiben kann und authentisch und mich nicht verstelle, denn drei Rollen spielen müssen und überall jemand anderes zu sein, ist auch einfach extrem anstrengend und das muss nicht sein. Zudem beschäftige ich mich auch viel mit Persönlichkeitsentwicklung und meinem Umfeld, denn du bist der Durchschnitt der 5 Menschen, mit denen du am meisten Zeit verbringst. Und das habe ich in den letzten Jahren konsequent gemacht. Das Leben ist so spannend in jedem Alter und daher beschäftige ich mich auch mit vielen Themen und besuche Seminare. Da habe ich auch eine recht gesunde Mischung: Im Sommer spiele ich mehr Golf und im Winter gehe ich mehr auf Seminare, die Mischung macht’s.

Und da tausche ich mich auch gerne mit Leuten aus, lerne Menschen kennen und schauen was man auch gemeinsam machen kann. Ich bin in einer Gruppe, da haben wir uns entschieden ein Buch zu schreiben und von der Idee bis zur Erscheinung bei Amazon vergingen nur 10 Wochen. Und so mache ich sehr viel und interessiere mich für vieles. Natürlich ist, wenn es passt auch immer mal Business dabei, aber da gebe ich auch gerne Wissen weiter. Viele Fragen mich auch immer: Wie baue ich denn ein Netzwerk auf? Und der Schlüssel liegt darin erstmal ein ehrliches Interesse an dem gegenüber zu haben und nicht diese platte Frage: Wie geht es dir? Ohne es Wissen zu wollen und eigentlich die eigenen Probleme loswerden zu wollen. Sondern das Muster zu berücksichtigen von 70% wirkliches Interesse haben, 20% Wie kann ich demjenigen weiterhelfen und 10% das eigene Interesse. Und dann knüpfst du die besten Beziehungen und Netzwerke. Und so ist es überall du musst dir wirklich Zeit nehme, denn das meiste kannst du nicht in einem Wochenendcrashkus lernen, das Bedarf die längere Zeitachse namens Leben und Lebenserfahrung. Egal was du beruflich machst darfst du deine Glaubenssätze hinterfragen, auch die zu Geld. Geld ist nichts schlechtes, sondern einfach nur ein Energieträger- es verstärkt das was schon längst da ist. Und das treibt mich an, Menschen zu helfen, Finanzen verstehen, mehr Geld zu verdienen und mehr Gutes zu tun. Und bin auch froh das Mindset und das Wissen schon an meine Töchter weitergeben zu können. Ich weiß es sehr zu schätzen mich nicht verbiegen zu müssen und das ist mir sehr wichtig. Wenn hätte ich kommt ist hab ich weg. Also mache jetzt das Beste daraus und höre auf dein Herz und nicht den Verstand. Es ist eine Zeit wo wir mehr auf die innere Stimme hören sollten und aufs Herz, denn das sagt dir schon wo es lang geht. Jeder hat seine Aufgaben im Leben und die dürfen wir finden und erkennen und dann auch ausleben!



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